Lauter goldene Eier?

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Eisenberger Porzellan aus der Zeit des ART DECO -

Online-Ausstellung 1. März bis 24. April 2022

 

Herzlich willkommen

in unserer Online-Ausstellung!

 

Reisen Sie mit uns 100 Jahre zurück in die Goldenen Zwanziger.

 

Schauen Sie in ein Osternest von 1920 und nehmen Sie Platz an einer Festtagstafel im Stil des ART DECO.  Unverzichtbar damals: das passende Porzellan zum Fest. Die Eisenberger Porzellanfabrikanten lieferten es in alle Welt. Entdecken Sie mit uns, warum Porzellan einst eine so wichtige Rolle in der Osterzeit spielte.



Intro: Die Porzellanstadt Eisenberg in der 20er Jahren

Ostern bei den Porzellinern

Der Eisenberger "Massenteich" war in den 20er Jahren ein beliebtes Ziel für Osterspaziergänge. Er lag idyllisch vor den Toren der Stadt und kündete Besuchern mit seinem Namen eine Porzellan-Hochburg an. Denn einen "Massenteich" konnte es nur in der Nähe einer (Porzellan-)Massenmühle, geben. Auch als die Mühle an dieser Stelle verschwand, behielt der Teich seinen Namen. Heute brüten auf ihm in der Osterzeit statt Schwänen die Stockenten.

Anlässlich einer Ausstellung bedichtete die Eisenbergerin Gertrud Fuchs in den 30er Jahren den wichtigen Industriezweig der Stadt:

 

Ein Gedicht auf´s Porzellan:

"Was erzählt dir der Osterhase von dem schönen Eisenberg?"

 

"... In Eisenberg gibt´s viele Sachen, die Vater, Mutter Freude machen.

Doch auch Onkel, Tante Kinder freuen sich darob nicht minder.

Meistens ist der Vater friedlich; doch wird er mal ungemütlich,

Muß das Porzellan es büßen, nun es gibt genug von diesem!

So vieles wird hier hergestellt, auch verschickt in alle Welt,

Tassen, Teller und so weiter, diese Auswahl stimmt dich heiter.

Wonach dir auch das Herze steht, stets kaufst du gute Qualität ..."

(Auszug)

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Vollständige Ansicht des Gedichts:
Eisenberg_Ostergedicht_Fuchs_1935.pdf
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Zur Industriegeschichte

Das Eisenberger Porzellan-Cluster

 

In den 20er Jahren lebten in der Thüringer Kleinstadt Eisenberg rund 11.000 Menschen.

 

Etwa 800 Einwohner waren in der ansässigen Porzellanindustrie beschäftigt, also rund zehn Prozent der Erwachsenen im Erwerbsalter. Am Ort arbeiteten fünf Porzellanfabriken: Reinecke Porzellan, Wilhelm Jäger Porzellan, die Firma Kalk, Bremer & Schmidt sowie die Porzellanfabrik Kunze.

 

Sie alle befanden sich in Besitz privater Unternehmer. Hinzu kam noch eine Zahl von kleineren Malereien und Händlern. Außergewöhnlich war die Vielzahl der Betriebe; heute würde man dies als Geschirr-Cluster bezeichnen.



I. Gewichtiger Auftakt in der Küche:

Runde Schwergewichte eröffnen vor 100 Jahren die Ostersaison

Über vier Kilogramm Porzellan wuchtete die Hausfrau oder das Küchenmädchen schon mal vom Regal, wenn solch ein Schüsselset hervor geholt wurde. Hier im Bild: Schüsseln der Firma Reinecke in Eisenberg. Stolze 1.700 Gramm wiegt die größte von ihnen - ohne den Hefeteig, der vor dem Osterfest darin angerührt wurde.

 

Das große Gewicht der Schüsseln verlieh ihnen beim Kneten einen guten Stand. Verkauft wurden sie oft als sogenannte Weißware, also ohne Dekor. Sie waren reine Gebrauchsgegenstände, aber unverzichtbar für die Festvorbereitungen.

Weiße Phantome:

Die nie fotografierten Küchenporzellane

 

In der Küche wurden in den 20er Jahren in der Regel keine Fotos gemacht. Fotoaufnahmen waren teuer. Wer überhaupt schon einen eigenen Fotoapparat mit Plattentechnik sein eigen nannt, fotografierte eher die Familie im Festtagsstaat. So kommt es, dass vom Küchenalltag, von Festtagsvorbereitungen und von Gebrauchsporzellanen kaum Fotos aus der Zeit der 1920er Jahre existieren.

 

Hier im Bild: Eine Küche in Eisenberg um 1928/29. Die Teller im Vordergrund stammen von der Eisenberger Porzellanfabrik Jäger.


Damit es keinen Streit gab:

Kuchenschilder als Friedenswahrer

 

Viele Haushalte besaßen um 1920 noch keinen eigenen Ofen, um darin Kuchen zu backen. Die Hausfrauen brachten ihre Bleche mit noch ungebackenem Bienenstich oder Streuselkuchen zum Bäcker. Damit der eigene Blechkuchen dort beim Backen nicht mit einem anderen verwechselt wurde, steckte jede Hausfrau ein kleines Namensschild in den Teig. Dieses konnte aus Blech oder Keramik sein - in der Porzellanstadt Eisenberg waren die Schilder natürlich aus Porzellan.


Das kennt noch heute jeder:

"Backe, backe, Kuchen, ...

 

... der Bäcker hat gerufen". Das tat der Bäcker auch wirklich, wie es das alte Kinderlied besingt! Er rief, wenn die Hausfrauen ihre Kinder mit den berühmten Thüringer Blechkuchen zum  Backen losschicken konnten. 

Zur Osterzeit war dann das Gerangel vor der Bäckerei besonders groß. Die Kuchenschilder halfen bei der Frage, wer welches Blech zurück bekam: "Wer will guten Kuchen backen"?

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Originalrezept Oster-Quarkkuchen mit 12 Eidottern
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II. Ins Nest gelegt:

Porzellangeschenke vom Osterhasen

Die Kindertasse kann als Evergreen der Ostergeschenke gelten. Noch heute legt der Osterhase neben vielen anderen Gaben gern eine eigene, kindgerechte Tasse für süßen Kakao oder Honigmilch ins Nest. Der Unterschied: Heute sind viele davon aus preiswerter Keramik z.B. Steingut. In den 20er Jahren waren die Kindertassen aus Porzellan. Hier im Bild: Ein Modell der Firma Reinecke aus Eisenberg.

Für junge Mädchen:

Die  Sammeltasse als Ostergabe

 

Auch der Tochter, Freundin oder  Braut wurde gern eine reich verzierte Porzellantasse als Mitbringsel überreicht. Sie war gleichzeitig ein Aussteuergeschenk und damals sehr beliebt. Hier im Bild: Zwei junge Eisenbergerinnen beim Osterspaziergang im Mühltal 1929.

Heute  gelten Sammeltassen als ein Gipfelpunkt des Kitsch. Vor 100 Jahren hatten sie durchaus ihren Zweck. Sie waren ein anerkanntes Geschenk und dienten im beschenkten Haushalt zu Repräsentationszwecken. Auch wer wenig Geld in der Geldbörse hatte, konnte mit ein paar Sammeltassen in der Vitrine Staat machen. Hier im Bild: Eine Gedeck der Firma Reinecke.


Weißes Gold

Eisenberger Ostereier aus Porzellan

 

Ein Ostergeschenk der besonderen Art waren vor 100 Jahren auch Porzellandosen in Ei-Form. Sie waren bis zu ca. 15 Zentiemater lang, aufklappbar, dabei verschieden dekoriert und gern mit einer Goldkante versehen.

 

Porzellan-Eier stellten viele Fabrikanten her; sie waren gerade in der Osterzeit ein gern gekauftes Geschenk und damit "weißes Gold" im doppelten Sinn.


Für Eisenberg sind Porzellan-Eier bisher nur für die Firma Jäger belegt. Dort fertigte man die Eier mit verschiedenen Dekoren. Mitunter wurden sie auch in komplette Frühstücks-Sets integriert, bestehend aus Servierplatte, vier bis sechs Eierbechern, Salznapf und Porzellan-Ei zum Aufbewahren der gekochten Frühstückseier. Das Set exportierte man auch ins Ausland.


"ICH WOLLT` ICH WÄR` EIN HUHN" -

das passende Lied zum Thema auf youtube.com


"Frau Meier, Frau Meier ...

... wieviel kosten die Eier?"

 

In einer Preisliste aus dem Jahr 1928 bietet die Firma Jäger das "Eier-Service 9tlg. mit Plateau" im Hühnerdekor für 4,35 Mark an. Das Ei als Einzelstück wird in der Liste für 1,65 Mark geführt. Der Liste beigefügt ist ein Dekorblatt mit der ältesten heute bekannten Fotografie dieses umfänglichen Ostergeschenks.

Die Firma Kalk aus Eisenberg fertigte ebenfalls Eierbecher-Sets, nach bisheriger Kenntnis aber ohne Porzellan-Ei-Dose.

Die Bildmotive  kamen als sogenannte Schiebebilder (heute Abziehbilder) auf das Porzellan. Angeboten wurden sie von speziellen Herstellern, bei denen verschiedene Porzellanfabrikanten Kunden waren. Daher finden sich manchmal die gleichen Motive und Dekore auf Produkten verschiedener Hersteller.


Markenpiraterie

vor 100 Jahren

Kuckucksei

 

Markenpiraterie ist keine Erfindung der Neuzeit. In den 20er und 30er Jahren war die Marke Jäger aus Eisenberg im europäischen Ausland sehr bekannt. Der größte Teil der Waren wurde exportiert. So wundert es nicht, dass sich bald Nachahmer fanden, die den Firmennamen Jäger samt Schriftzug kopierten. "Kuckuckseier" von damals kann man auch heute noch finden.

Um ihre Porzellan-Eier erfolgreich zu verkaufen, warben die deutschen Fabrikanten mit Zeitungsannoncen um die Kundschaft. Hier im Bild: der Entwurf eines Grafikers aus den 20er Jahren, der einen Porzellan-Fabrikanten als Auftraggeber sucht.



III. Die Festtagstafel

Da darf es gern ein bisschen mehr sein

Zu einem Eisenberger Osterfrühstück gehörte in den 20er Jahren selbstverständlich Eisenberger Porzellan. Hier im Bild: Ein Familien-Ostertisch im Eisenberger Ortsteil Saasa im Jahr 1929. Ob die Eierbecher von der Firma Reinecke, Jäger oder Kalk stammten, lässt sich nicht mehr feststellen. Das Mädchen Lisbeth (2.v.r) hält eine Puppe mit Porzellankopf - wahrscheinlich ein Ostergeschenk.

 


"VERONIKA, DER LENZ IST DA" -

das passende Lied zur Ostertafel auf youtube.com


Von opulent bis modern

Auch zum Osterfest

kann man Mut beweisen

 

Nach den floralen Motiven des Jugenstil brachten die 20er und 30er Jahre eine Hinwendung zu reduzierten Dekoren mit klaren Linien und Formen. In Eisenberg beobachteten auch die Porzellanhersteller sehr genau, was im nahen, nur 40 Kilometer entfernten Bauhaus für Ideen entwickelt wurden. Die modernen Dekore, die insbesondere die Firma Jäger ihre Tafel- und Kaffeeservice ableitete, waren mutig, teuer - und im Ausland gefragter als auf dem deutschen Markt.


Politisches und wirtschaftliches Auf und Ab

Die 20er Jahre als unruhige Zeit

Die Weltwirtschaftskrise und die Inflation bestimmten 1922/23 Politik und Gesellschaft. Auch Porzellan war nicht mehr für jeden erschwinglich. Wer am Ende noch einkaufen wollte, musste einige Millionen oder gar Milliarden Mark in der Geldbörde stecken haben. Erst mit der Einführung der Rentenmark besserte sich die Lage wieder.

Über diese und andere Entwicklungen der Zeit informiert anschaulich der Verein Weimarer Republik e.V. auf seinen Internetseiten und mit aktuellen Projekten.


Frühstücks-Service mit Menage:

Auf den Punkt gebracht

 

In den 20er Jahren kamen auch schlichte Punkt-Dekore in Mode, die gern in der Modefarbe orange ausgeführt wurden. Hier im Bild: Eierbecher der Eisenberger Firma Reinecke, die passend zu Tellern, Tassen, Brotschale etc. hergestellt wurden. Die Menage im Hintergrund stammt aus späterer Ilmenauer Produktion. Hier zeigt sich, dass auf Kundenwunsch auch Ergänzungen zu bereits vorhandenen Service-Teilen üblich waren.


Das "Jägermuster"

Strohblumen

als Klassiker

 

Natürlich kam bei vielen auch das klassische Strohmuster-Dekor auf den Tisch. Seit der Jahrhundertwende etablierte es sich in vielen Haushalten als DAS Alltagsgeschirr schlechthin. Insbesondere der Firma Jäger gelang es, sich in Mitteleuropa immer größere Marktanteile zu sichern. Das ging soweit, dass bis in die heutige Zeit auch Strohmuster-Porzellane anderer Hersteller als "Jägermuster" bezeichnet werden.



IV. "Vom Eise befreit"

Der Osterspaziergang und Porzellan to-go?

 

Obwohl es Milch- und Kaffee-Becher tatsächlich bereits vor 100 Jahren gab: Diese Behältnisse waren in der Regel "to-stay" gedacht: Man kehrte zur Osterzzeit in ein Gartenlokal ein und ließ sich von den Wirtsleuten den Kaffee in Eisenberger Porzellan kredenzen. Hier im Bild: ein kleines Kaffeeset mit noch handbemalten Zuckerschälchen und Sahnefässchen der Firma Reinecke.

April 1929:

Osterspaziergang im Mühltal bei Eisenberg

 

Mit Topfhut und Schlips - ein Ausflug zum Osterfest geschah damals noch mit Sinn für eine feierliche Garderobe. Die Ostereier samt Becher passten denoch in die Hosentasche.


"NUN WILL DER LENZ UNS GRÜSSEN"

gesungen vom Dresdner Kreuzchor


 

Ob gestemplet oder noch handgemalt: Eierbecher gehörten zur Produktpalette fast jedes Geschirr-Fabrikanten. In Eisenberg weist sie schon vor 1900 ein Katalog der Jägerschen Vorgängerfirma aus.


Zum Andenken

Ein Eierbecher als Souvenier

 

In einer Zeit, in der private Fotografien bei Ausflügen noch die absolute Ausnahme waren, nutzte man gern Mitbringsel als Erinnerungsstücke. Auch Eierbecher aus Porzellan gehörten dazu.

 

Hier im Bild: Ein Andenken-Eierbecher mit dem Stadtwappen von Eisenberg. Wo er hergestellt wurde, bleibt wegen der fehlenden Marke allerdings ungewiss.

 



V. Nicht nur feiern, auch verkaufen:

Das Osterfest als wichtige Geschäftszeit

 

Das Osterfest war für alle Porzellanfabrikanten eine geschäftstüchtige Zeit. Die Leipziger Frühjahrsmesse wurde beispielsweise genutzt, um neue Kundenbeziehungen zu knüpfen. Dabei wurden vor allem auch ausländische Partner gesucht, denn die deutschen Porzellanhersteller war in den 20er Jahren führend bei den Exporten in alle Welt. Selbst in Länder, die sehr wohl über eigene Porzellanfabriken verfügten, wurde erfolgreich exportiert. So gelang es der Eisenberger Firma Jäger zu diesem Zeitpunkt, sich wichtige Marktanteile auf dem niederländischen Porzellanmarkt zu sichern - trotz der Konkurrenz z.B. der Delfter Keramik (Bild).

Vorsicht an der Bahnsteigkante:

Sonderzüge nach Leipzig

 

Vom Eisenberger Bahnhof aus reisten in den 20er und 30er Jahren auch die Vertreter der Eisenberger Porzellanhersteller zur Leipziger Frühjahrsmesse. Die Reichsbahn setzte auf bestimmten Strecken sogar Sonderzüge ein. Die "Keramische Rundschau", das Fachblatt der Fabrikanten, meldete z.B. 1930 im Vorfeld der Messe: "Verwaltungssonderzüge" sowie: "Sonderzüge, darunter auch solche aus dem Ausland, mit mehr als 1/4 Fahrpreisermäßigung".

 

Im Handelshof 1 in Leipzig präsentierte sich zum Beispiel die Eisenberger Firma Jäger im Obergeschoss, Zimmer 50.



Und heute?

Sieben Ideen für Ostern mit dem weißen Gold 2022

 

Heute existiert keine einzige der Eisenberger Porzellanfabriken mehr. Geblieben ist hingegen so manches schöne Stück aus den Goldenen Zwanzigern, das zum Osterfest schon vor 100 Jahren die Tafel schmückte. Zum Abschluss daher noch ein paar Ideen, wie Sie den Glanz von damals heute auf Ihren Tisch holen. 

1. Idee

Osterfrühstück im Strohblumendekor

 

Das haben noch viele im Schrank: Ein Frühstücksset der Firma Jäger mit dem lange beliebten Strohblumendekor. Das Osterfest ist die beste Gelegenheit, es einmal wieder zu nutzen. Was viele nicht wissen: Die Tassen, die dieses Dekor-Blatt aus DDR-Zeit zeigt, sind ein Entwurf der 20er Jahre.

2. Idee:

Thüringer Blechkuchen

zum Osterfest

 

In Eisenberg existieren noch immer zwei Bäckereien, die es schon vor 100 Jahren gab.  Sie verstehen sich auf den perfekten Kuchen zum Fest.


3. Idee

Museumbesuch vormerken

 

Hier gibt es auch jenseits des Osterfestes noch viel zu entdecken: Bei einem Besuch in der Eisenberger ART DECO-Ausstellung können Sie staunen über die Innovationsfreude der Porzellanfabrik Jäger.

 

Bitte beachten Sie unsere Hinweise für Besucher.

Gern können Sie ein Foto Ihres liebsten Porzellans mitbringen. Wir freuen uns immer über den Austausch mit Ihnen über Familienschätze und schöne Fundstücke. Ebenso können Sie sich an unserer Mitmach-Aktion "Hoch die Tassen" beteiligen.

4. Idee

Osterspaziergang im Eisenberger Mühltal

 

In den Fußstapfen der Eisenberger Porzellanarbeiter wandern Sie auch, wenn Sie eine Wandertour durch das Mühltal unternehmen. Nutzen Sie dafür die neue Mühltal-App. Der Entertainer und Eisenberger Ehrenbürger Gunter Emmerlich erzählt spannende Geschichten entlang ihrer Wanderung. Nicht vergessen: Das Osterei in der Hosentasche.

5. Idee

Verschenken Sie weißes Gold

 

Heute liegen schöne, historische Stücke wieder im Trend und lassen sich für Dekozwecke wunderbar einsetzen. Es lohnt sich, nach solch einem einzigartigen Mitbringsel zu suchen. Und auch ganz kleine Osterhasen freuen sich riesig über eine eigene Keksdose aus Porzellan.


6. Idee

Schlemmen wie früher ...

 

... können Sie auch, wenn Sie im Eisenberger Stadtmuseum Honig kaufen. Er stammt aus dem Garten eines der früheren Porzellanfabrikanten in Eisenberg.


7. Idee

Selbst backen mit historischem Geschirr

 

Auch wenn Ihr Familien-Geschirr aus anderer Fabrikation stammt: Nutzen Sie es bewusst. So manches Erbstück ist inzwischen über 100 Jahre alt. Es hat damit einen Weltkrieg, mehrere Jahrzehnte Mangelwirtschaft und unsere aktuelle Wegwerfgesellschaft überlebt. Das ist nicht wenig für ein zerbrechliches Stück Porzellan.

Download
Historisches Rezept für "Gewöhnliche Eierkuchen"
Rezept-Eierkuchen_historisch.pdf
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Über diese Online-Ausstellung

Das hat Spaß gemacht!

Mehrere Wochen Arbeit, die sich gelohnt haben: Nicole, Amelie und Marianne Schäufler haben für diese Austellung Stücke ausgesucht, recherchiert, fotografiert und getextet. Ein spezielles Dankeschön geht an Marcus Behnsen-Herbach, der historische Dokumente und weitere Porzellanstücke für Fotomotive besteuerte. Die historischen Zeichnungen stammen von T. Wagner-Schillfarth. Dank außerdem an das Eisenberger Stadtarchiv, bei dem ein Teil der hier zitierten Quellen lagert.

 

Wir wünschen

Frohe Ostern

 

- mit vielen bunten Eiern und stets dem passenden "weißen Gold"!